British Enternainment ist im 21. Jahrhundert angekommen
Ich _liebe_ Primeval. Die Serie wird von Impossible Pictures für den britischen Fernsehsender ITV1 produziert und ist in England, sowie in Deutschland (ausgestrahlt von Pro 7) ein grosser Hit. Erzählt wird im lockeren Episodenformat, und trotzdem insgesamt und pro Staffel mit einem übergreifenden Handlungsfaden. Das Team aus zumindest hierzulande frischen Schauspieler-Gesichtern schlägt sich mit allerhand Urzeit-Getier herum – und das macht zumindest dem Zuschauer jede Menge Spass.
Das Prinzip der mittlerweile dritten Staffel der Serie ist einfach: die Geschöpfe schlüpfen durch Zeitlöcher, die sogenannten “Anomalien” in unsere Welt. Das perfide: diese Dimensionsrisse können überall auftauchen. Ein paar Unschuldige müssen meistens ihr Leben lassen [ mehr lesen... ]
Beth arbeitet im NIrgendwo an einem amerikanischen Highway. Sie betreibt ein Motel und ein Diner, die gemeinsam haben, daß kaum jemand vorbei kommt. Eines Tages taucht ein zwielichtiger junger Mann auf. Als dieser blutend vor dem Motel zusammenbricht, kümmert sich Beth um ihn. Ebenfalls auftauchende Surfer, die den Fremden zu kennen scheinen, stürzen Beth in einen Konflikt, wem sie trauen soll.
Das langsame Erzähltempo und die ausgebleichte Optik sind wesentliche Stilmerkmale des Films und zeigen seine recht moderne Herkunft. Andere Rezensenten ziehen Parallelen zu Hitchcock, und tatsächlich kann man neben dem Plot auch in der Optik Verwandtschaften feststellen. Ähnliche Bilder finden sich z.B. im Film “Brick”.
Der wesentliche Grund, daß das Ganze hervorragend funktioniert, liegt im oben angesprochenen Grundkonflikt der Hauptdarstellerin: die Katze wird erst relativ spät aus dem Sack gelassen. Durch die Langsamkeit, die zunächst immer nur durch kurze Schockmomente durchbrochen wird, wirkt die durchaus auch vorhandene Action umso nachhaltiger. Diese Erzählökonomie würde man sich auch für manche moderne Effektschlacht im Kino wünschen, die oft des Guten zuviel tun und den Zuschauer einfach nur zuballern, wodurch die Rasanz ein Element der Beliebigkeit bekommt.
Die durchgehend recht unbekannten Darsteller (wobei der smarte Josh Lucas Mattew McConaughey ähnlich sieht, und die Hauptdarstellerin Radha Mitchell mich frappierend an Heidi Klum erinnert) tragen zu einem gewissen Gefühl der Authentizität bei.
Die Spannungsschraube wird immer weiter angezogen und es gibt dann auch durchaus richtig auf die Knochen, was hart und realistisch herüberkommt und trotzdem Spass macht :
Ich mag gar nicht mehr über den Film verraten, den ich nun schon zweimal im Fernsehen gesehen habe, wobei mir die Genialität erst beim zweiten Sehen so richtig aufging. Ein Geheimtip für Freunde des ungewöhnlichen Thrillers, der versucht, neue Wege zu gehen.
Ángela Vidal ist Fernsehreporterin. Auf der Suche nach neuen Formaten hat ihr Sender das Format “Während Sie schlafen” erfunden, das nachts verschiedene Berufsgruppen aufsucht, um diese bei der Arbeit zu begleiten. Diesmal ist die Feuerwehr dran. Als diese zu einem nächtlichen Einsatz gerufen wird, scheint alles zunächst ganz harmlos, bis die anscheinend nur verwirrte alte Frau, die den Einsatz auslöste, einen Polizisten in den Hals beisst…
Wie viele Varianten des Zombiefilmes gab es schon? Noch bei George Romero und Nachahmern waren die Untoten schneckenlangsam und gerade dadurch so bedrohlich: entkommen konnte man Ihnen trotzdem nicht. Seit “28 Days Later” hat sich das geändert: die unfreundlichen Wesen sind neuerdings rasend schnell und toben wild. Mit einer solchen Art haben wir es auch in [rec] zu tun. [ mehr lesen... ]
Harr – Kochsendungen. Gutgelaunte Hobby-und Profiköche zaubern in Minuten wahre Wunderwerke, scheinbar mühelos. Doch es geht auch anders. Wer danach noch Appetit hat…
Ja, es gibt auch Schauspieler in MadTV, die ich nicht so mag. Jedoch gehört Christa Flanagan definitiv nicht dazu. Sie ist erst später zum Cast gestossen und nicht immer grossartig, jedoch oft mutig. Z.B. die Rolle der peinlichsten Stand-up-Comedian der Welt Luann Lockhart muss man erstmal so bringen.
3-Minute-Meal ist evtl. auch eine orginial Fernsehsendung in den USA, das weiss ich nicht, auf jeden Fall aber ein feststehender Begriff für Ruckizucki-Gerichte. Meine Lieblingsstelle ist, als sie die Bananen aufmacht… Hier gibt es noch ‘ne Folge.
Vergesst Jennifer Beals (Flashdance), vergesst Dirty Dancing, vergesst John Travolta. Hier kommt die wahre Dancing Queen…
Einer der krassesten “Recurring Characters” (Wiederkehrende Charaktere) in MadTV ist Lorraine. Mo Collins spielt diese wunderhübsche Familienmutter, deren Mann Carl heisst. (“Caaaaaarl!”). Der Hammer ist, dass Mo Collins eigentlich eine schöne Frau ist, jedoch spielt sie in den krassesten Masken die hässlichsten Rollen. Dazu kommt ihr natürliches Talent für Grimmassen. Get into the groove!
Ich sah den gleichnamigen schwedischen Film (auch recht klasse) und suchte danach auf Amazon. Dabei geriet ich auf die Buchkritik von “Evil” und die Leserkommentare machten mich neugierig. Etwas peinlich ist mir, dass das wohl auch mit meinem Faible für extrem gewalttätige Filme zu tun hat.
Alles fängt ganz harmlos an: Daniel wohnt auf dem Dorf im Amerika der fünfziger Jahre. Er erzählt vom recht idyllischen Kinderleben. Es gibt zwar ein paar verrückte Nachbarskinder, doch eigentlich läuft alles ganz normal. Bis im Nachbarhaus zwei Waisen aufgenommen werden, Meg und ihre Schwester, die bei einem Unfall ihre Eltern verloren haben. Die aussergewöhnlich hübsche und lebensfrohe fünfzehnjährige Meg fällt auf im Dorf, und Daniel verliebt sich sofort in sie, auch wenn ihm das anfangs nicht bewusst ist.
Die zwei Gesichter der Ruth
In ihrer Pflegemutter Ruth aber scheint Meg einen komplett falschen Schalter umgelegt zu haben. Aus Gründen, die erst im Verlauf der Geschichte schemenhaft klar werden, hasst Ruth Meg. Was zunächst als die lieblose Behandlung von ungebetenen Pflegekindern beginnt, steigert sich langsam immer weiter. Die Fassade der ach so toleranten Ruth bekommt Risse und der Leser Angst. [ mehr lesen... ]
Tjaja, das iphone. Lange wurde es angekündigt, die einen zweifelten an seinem Erfolg, die anderen waren fest davon überzeugt. Und jetzt, ca. ein Jahr nach seiner Veröffentlichung, ist es immer noch praktisch konkurrenzlos. Nicht nur das beste Bedienkonzept, sondern tatsächlich das einzig vernünftige. Grösstes Display, bester Touchscreen. Plus den Apple-Suchtfaktor…
Selber habe ich eine irrationale, aber langanhaltende Abneigung gegen Apple, auf die ich hier nicht weiter eingehen will, denn sie tut nichts zur Sache, und wer weiss, vielleicht werde ich sie mal überwinden… Habe das iphone erst einmal in der Hand gehabt, aber die Bedienung fühlt sich einfach fantastisch an, und alles sieht super aus. Sehr rund, sehr überzeugend.
Was man sich angesichts des ungeheuren Erfolges des einzigen Smartphone, das Spass macht, fragt: Warum hat die Konkurrenz derartige Schwierigkeiten, das Konzept einfach zu kopieren und etwas vergleichbares auf den Markt zu bringen? Versuche wie das Qbowl von Samsung oder die verschiedenen HTC-Geräte blieben immer halbherzig und patzten in der wichtigsten Disziplin, der Bedienung. Die Bildschirme sind oft zu klein, der Touchscreen reagiert zu träge…
Es gibt wahrscheinlich nur eine wirkliche Erklärung: Apple ist seiner Zeit tatsächlich voraus, und die Konsequenz, mit der die Firma ihre Produkte durchplant und umsetzt, ist ohne Beispiel in der Branche. Konsequent aus Nutzersicht gedacht, konsequentes und puristisches Design, das jeden Preis gewinnen kann, und immer als geschlossenes System gedacht. Das ist schon klasse.
Ich will trotzdem keines Meine Vorfreude auf Android und die dazu passenden Geräte wird durch Google’s Chrome und die gerechtfertigten Diskussionen darum getrübt, und andere Initiativen sind noch weniger marktreif oder haben ein träges Windows Mobile. Doch halt, neulich durfte ich mal ein HTC Touch Diamond ausprobieren. Das ist schon bei 70%, aha, die Konkurrenz schraubt mächtig in der Garage…
Vor einer wichtigen Präsentation ist fast jeder nervös. Verschärft wird die Situation, wenn ein wichtiger Kunde anwesend sein wird. Was liegt also näher, als sich etwas Mut anzutrinken?
Durchzufeiern, empfielt sich allerdings nicht, besonders, wenn man dann spät in der Nacht noch die Power-Point Folien überarbeiten muss. Nicole Parker in einer Glanzrolle – wer wünscht sich nicht, die Angst zu besiegen und stattdessen mal richtig Gas zu geben?
Es ist immer wieder interessant, in welchen verrückten Perücken und Verkleidungen die MadTV Cast-Mitglieder in den Sketchen auftauchen, und dabei hat jeder Schauspieler seine Stärken. Nicole Parker spielt oft relativ “normale” Menschen (mit wenig Kostümierung), die Opfer unglücklicher Umstände werden. Hier dreht Sie allerdings den Spiess um, und wer die Dame nach diesem Auftritt nicht liebt, hat selber Schuld…
Steve mit Jane, Patrick mit allen und Jeff nur für sich selber: das hört sich nicht nach einem besonders prickelnden Konzept für eine Comedy-Sitcom an. Jedoch ist die leider viel zu kurz gelaufene BBC-Serie “Coupling” (geschrieben von Steven Moffat) schon ein Highlight. So richtig abgehen tut das natürlich wieder am besten im englischen Original.
Gute Nerven und keine Angst vor peinlichen Situationen sollte man schon haben, wenn Jeff Susan erklärt, was ein “Porno-Kumpel” ist, oder Susan sich – reichlich erfolglos – im Restaurant im Dirty Talk versucht. Die Folgen sind kurz (30min) und haben jeweils ein ganz klares Thema, das dann auch knackig auf den Punkt kommt. Patrick nimmt vorzugsweise die Schäferstündchen mit seinen (vielen) Eroberungen auf Video auf. Die Komplikationen, dies sich daraus ergeben, kann man sich vorstellen… [ mehr lesen... ]
Nachdem ich die letzten 1 3/4 Jahre CMS-technisch fast ausschliesslich mit Drupal verbracht habe, soll Tommibolg wiederbelebt werden. Ich ich neugierig auf das neue Wordpress, und die Welt hat doch noch mehr zu bieten ausser Drupal. Es ist sehr erfrischend, sich in einer anderen Umgebung wiederzufinden. Und mal schauen, [ mehr lesen... ]