Lästern macht Laune

Debakel in der Nachspielzeit

Wer hätte gedacht, dass Fussball und Webdesign so eine amüsante Schnittmenge haben können. Mir hilft es manchmal sehr, nach einem desolaten und erfolglosen Auftritt unseres Teams in der Bundesliga feixend die Sonntagsspiele zu verfolgen und mich zu freuen, dass es anderen noch schlimmer ergeht. Ein anderer Quell der Schadenfreude ist, über den Katastrophencode mancher (nichtsdestotrotz sehr erfolgreicher) Websites zu lästern. Aber beides gleichzeitig… Genau das ist jetzt möglich.   [ mehr lesen... ]

bisher 2 Kommentare 17.August 2008

Drupal die 2.

Immer noch die Nummer 1

Der Glaubenskrieg bei den Content-Management-Systemen kann bisweilen bizarre Züge annehmen. Angeblich soll es 1400 davon geben. Stellen Sie sich vor, sie hätten 1399 Alternativen zu Microsoft Word…. Also ich könnte nicht mehr ruhig schlafen. Die Tendenz, sein aktuelles System als das Beste darzustellen, wird durch diese Zahl wahrscheinlich noch verstärkt.

Man kennt die Anderen einfach nicht. So geht es auch mir. Mit Typo3 habe ich es zweimal versucht. Es ist wahrscheinlich wesentlich besser, als ich denke. Der Kunde, dessen Seite mit Joomla! umgesetzt werden sollte, machte sich unrühmlich und ohne zu bezahlen, aus dem Staub. So gesehen ist das Beste das Einzige: das einzige System, mit dem ich aktuell eine komplette Seite umgesetzt habe – die grandiose Seite der Zukunft hannover-bebt.de ist eben Drupal.

Und ich muss schon sagen: die Einstiegshürden sind nicht gerade gering. Wenn es nur um das Benutzerinterface ginge, würde ich lieber heute als morgen auf Version 5 umsteigen. Wäre aber so, wie im Produktivbetrieb Windows Vista zu installieren. Also warten. Nun zum eigentlichen Inhalt dieses Posts: als nun schon etwas geübter Benutzer kann ich nur sagen: wow. Die Community erweist sich bisweilen als etwas spröde – anscheindend wesentlich mehr Entwicker dort am Start als Designer oder einfach nur Benutzer. Soviel zum Thema Einstiegshürde: es wird von einem erwartet, dass man so denkt, wie ein Entwickler. Ohne zumindest grundlegendes PHP-Verständnis geht eigentlich nichts. Und vieles ist im Kern angelegt, doch ohne Anpassungen unbrauchbar.

Doch hey, das ist doch genau das, was so jemand wie ich will: ein ungeschliffener Diamant, an dem man sich dann als Edelsteinschleifer profilieren kann. Eigentlich ist doch nur eine Sache an so einem CMS wichtig (mal abgesehen davon, dass es gefälligst den aktuellen Job tun soll): Das Gefühl, dass es nach oben keine Grenzen gibt.   [ mehr lesen... ]

jetzt kommentieren? 17.August 2008

Drupal rockt

Das Content-Management-System der Zukunft

Wir haben hier ja an früherer Stelle schon von CakePHP berichtet. Ein durchaus ähnliches Konzept verfolgt das CMS Drupal. Von den holländischen Studenten Dries Buytaert und Hans Snijder zunächst für den Eigenbedarf als einfache Groupware entwickelt, hat es sich mittlerweile zu einem veritablen und von der Funktionalität her geradezu furchteinflössenden CMS entwickelt. Links: www.drupal.org www.drupalcenter.de
Seine besondere Stärke sind Communities, in denen es vor allem auf die problemlose Vernetzung aller Funktionen ankommt. Für eine klassisch statische Website geht es genauso, da muss man ihm dann fast schon ein bisschen die Flügel stutzen.   [ mehr lesen... ]

bisher 1 Kommentar 17.August 2008

Red ridinghood

Bzw. die Roten reiten wieder

Jawohl, unsere Fussballhelden kommen langsam in Form. 20 Punkte zur Winterpause – das ist genauso wie 1:0: Punktlandung. Frag mal nen Fallschirmspringer danach, dann weisste, wasses wert ist. Wieso jetzt alle auf Peter “Arbeitslos-und-Spass-dabei” herumhacken – das sagt mehr über die Leute selber aus als über Peterle selber. Der hat sich nämlich nicht gross verändert. Wir sind im Moment halt nur ein mittelmässiges Team.    [ mehr lesen... ]

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Die guten ins Töpfchen…

Das Framework cakePHP bringt Ordnung ins Chaos

Erstmal was persönliches zu cakePHP: do it! use it! share it! YesYesYes! So, jetzt können wir sachlich werden.
Es ist wie eine Erleuchtung: wie nutzen wir die Stärken von PHP und umgehen seine Schwächen? Nach dem Hype um Ruby on Rails sind in letzter Zeit einige Frameworks aus dem Boden geschossen, um die Lücke zu füllen. Ein Framework zielt darauf ab, Standards vorzugeben, damit auch fremder Code durchsichtiger und verständlicher wird. Auf der Website cakephp.org wird alles gut verständlich – und das wird die Designer freuen – optisch ansprechend – präsentiert.   [ mehr lesen... ]

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Verwalte deinen Inhalt

Begegnungen mit dem CMS Joomla

Der aufstrebende Webdesigner, so er nicht mehr in der Flash-Richtung unterwegs ist, hört irgendwann das Zauberwort: CMS, sprich Content-Management-System. Das kann man kaum aussprechen und es klingt irgendwie ehrfurchtgebietend. So flößte es auch mir solchen Respekt ein, dass ich mich nur auf theoretischer Basis herantraute. Ich versuchte auf einem abstrakten Level Typo3 zu verstehen. Kleiner hatte ichs grad nicht. Aber Typo3 ist immerhin das Synonym für ein freies CMS, das alles kann.   [ mehr lesen... ]

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Sturmwind am Müllhügel

Kaenzig in Nöten

Ja, da geht was. Jetzt wollen sie unseren Ilja aus dem Amt schreiben. Man kann sich nicht sicher sein, ob nun der wiedereingemischte Martin Kind oder Herr Willeke mehr Interesse daran haben, aber der Effekt ist der Gleiche.   [ mehr lesen... ]

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Hello again

Tommi Lebt noch.

Und wie immer lautet unser Motto heute: and now for something completely different. In der Welt ist viel passiert seit meinem letzten Eintrag, leider gab es kaum gute neue Filme (wenn man mal von dem kontroversen “Hostel” absieht). Also wirklich etwas anderes: ich oute mich als Christina-Aguilera-Fan. Also bestimmt kein Fan von dem, was sie von sich gibt   [ mehr lesen... ]

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The Hills have Eyes

Was die neueren Horrorfilme versuchen, Tarantino schon lange kann und “SAW” und “Sieben” als einzige geschafft haben, kann man auch über diesen Film sagen: er ist in Passagen wirklich heftig.

Auf ein Bild werde ich hier bewusst verzichten, denn was mir dazu einfällt, ist alles nicht schön.
Die Geschichte ist bekannt: eigentlich harmlose Urlauber (westlicher Staat?) kämpfen gegen barbarische Hinterwäldler (islamischer Staat, früher Russland, wer auch immer…)
Die Geschichte ist also universell und wurde so gesehen in Texas Chanisaw Massacre, neulich Wrong Turn, z.B. auch the Devils Rejects oder House of Wax in Abwandlung, es gibt noch viel mehr. Gemeinsam mit den ganannten Filmen ist auch die verschwitzte, staubige Wüstenatmosphäre, das Fernsein von jeglicher Zivilisation.   [ mehr lesen... ]

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Ball Paradox – Hannover 96

Von der Kunst des antizyklischen Fussballs

Derzeit haben unsere roten Riesen, die gesamte Presselandschaft inkl. Fanforen mit einem seltsamen Pänomen zu tun. Der Aufschwung in der Spielkunst von 96 geht einher mit einem Abschwung in den Ergebnissen. Versuch einer Stellungnahme.

Seit dem Abschied eines gewissen Krupnicovic bemüht sich der (halb) -prominent verstärkte Kader, die dadurch gerissene Lücke zu schliessen. Und zwar vergeblich. Mal mit grandiosem Scheitern, mal mit deprimierendem Stumpfgekicke. Aber alle waren sich schon einig: ohne Spielmacher geht es nicht, wir brauchen den Messias. Aber woher nehmen?   [ mehr lesen... ]

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